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... unser philosophischer und wissenschaftlicher Hintergrund: |
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Die Praxis zeigte und wissenschaftlich ist es längst belegt, dass Menschen durch Methoden und Techniken
nicht nachhaltig beeinflusst werden können und dass Lösungsstrategien, die auf linearen Ursache-
Wirkungsmechanismen, Input-Output- Denkmodellen beruhen, nicht greifen können. Carl Rogers war einer
der ersten, der diese Modelle schon in den 50ziger Jahren widerlegte und sie als realitätsfern und illusionär betrachtete. |
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"In einem günstigen Klima kann man Menschen vertrauen.
Man braucht nur einen Prozeß in Gang zu setzen,
bei dem man ihnen vertraut, so wie sie sind,
und es werden lohnende Resultate dabei herauskommen."
Carl R. Rogers, 1983 Begründer des Personzentrierten Ansatzes
(1902 - 1987)
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Nach Carl Rogers Auffassung besitzt jeder Mensch angeboren die Fähigkeit sich konstruktiv zu entwickeln
und Probleme eigenverantwortlich zu lösen, wenn seine Ressourcen und Potentiale erkannt und gefördert
werden. Dies ist nur möglich, wenn die Person sich in Beziehungen erfahren kann, in denen sie sie selbst sein, sich selbst entdecken, entwickeln und steuern kann.
Rogers zeigte in seinen Forschungen, dass es wachstumsfördernde Beziehungen sind, die Lernprozesse
wirksam machen. Entgegen traditioneller pädagogischer und psychologischer Auffassung verändern Menschen ihr Erleben
und Verhalten nicht durch Einflüsse oder Verhaltensvorschriften von außen, die sich nicht auf ihre eigenen Ressourcen, Interessen und Motive beziehen. MitarbeiterInnen "ziel- und ergebnisorientiert" steuern und zu führen, ihnen die Kundenorientierung und Unternehmensidentifikation zu "verschreiben", schlägt aus diesen Gründen fehl.
Die konsequente Beachtung des personzentrierten Ansatzes in der Personal- und Organisationsberatung ist deshalb auch heute noch revolutionär. Grundlage ist eine professionelle Beziehungsgestaltung, in der der Mensch in der Organisation und die Entwicklung seiner Persönlichkeit und Kompetenz und nicht das organisatorische Problem im Mittelpunkt steht.
Für uns als personzentrierte Personal- und Organisationsberaterinnen bedeutet dies, folgende Grundauffassungen des professionellen Beziehungsangebots zu verwirklichen:
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nicht wertende Anerkennung der Andersartigkeit der anderen Person - inklusive ihrer anderen Einstellungen, Gefühle und Ideen,
die Fähigkeit, die subjektive Wirklichkeit der anderen Person kognitiv und emotional zu erfassen,
die Fähigkeit, sich selbst zu erkennen und transparent zu machen, um für die andere Person greifbar und begreifbar zu werden.
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"Eines der bestgehüteten Geheimnisse ist, dass der Personzentrierte Ansatz am besten zu funktionieren scheint, wo konventionelle Methoden versagt haben."
nach John Wood 1994 -
Mitarbeiter von Carl Rogers |
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